Pastinaken Pastete

am

Kennt ihr das, dass ihr im frühmorgendlichen Dämmerungsschlaf schon an Ideen herum bastelt? Euch wie im Traum etwas einfällt, was ihr schon lange vergessen glaubtet? Mir ging es diese Nacht so. Mir fiel ein, dass ich vor Jahren Rezepte für ein Kochbuch kreiert habe, welches dann doch nicht zu Stande kam.

Wie passend! Denn seit ein paar Tagen überlege ich mir schon ein Festtagsessen für euch. Ich erinnere mich noch gut an diese Pastete und wie gut sie uns geschmeckt hat. Deshalb war meine erste Handlung heute – nach aufstehen und Zitronenwasser trinken um 3.32, wieder schlafen gehen um 5.40, wieder aufstehen, grünen Smoothie mixen um 8.46 – das Rezept zu suchen! 🙂

Und da ist es!!!

IMG_3246

Grünkohlpastete1

Pastinaken Pastete (für etwa 4 Personen – etwas aufwendig)

Teigmantel
120g gekeimter Bio Buchweizen (noch nass)
90g gekeimte Bio Sonnenblumenkerne (noch nass)
40g brauner Bio Leinsamen
1 Prise Salz
eventuell etwas Wasser

Farce
300g Bio Pastinaken
50g Bio Mandeln (eingeweicht/aktiviert und wieder getrocknet)
3-4 Blätter Bio Grünkohl
Salz

Für den Teig mantel alle Zutaten in einer Küchenmaschine mit S-Klinge zu einem festen Teig verarbeiten. Wenn die Feuchtigkeit von den Keimlingen nicht ausreicht, etwas Wasser hinzufügen. Den Teig zu einer Kugel formen und beiseite stellen.

Pastinaken würfeln. 2 Blätter Grünkohl klein schneiden. Pastinaken, Grünkohl, Mandeln und Salz im Blender zu einer Farce pürieren. Den Teig zwischen zwei Folien etwa 3 mm dünn ausrollen. Eine Pastetenform mit Backpapier auslegen und vorsichtig mit dem Teig auskleiden (die Schmalseiten frei lassen). Aus dem restlichen Teig den Boden für die Pastete zuschneiden. Die Pastetenform mit dem Teigmantel auf ein Dörrgitter stellen. Den Teig für den Boden auf ein, mit Folie belegtes, Dörrgitter legen. Beides im Dehydrator etwa 1 Stunde bei 40° Celsius antrocknen lassen. Der Teig soll zwar trocken aber noch nicht fest wie ein Cracker sein. Am Gleichmäßigsten wird es, wenn man die Pastetenform, nach der Halbzeit, auf die Seite legt und mit der offenen Seite Richtung Ventilator ausrichtet. Um zu verhindern, dass der Pastetenmantel in sich zusammenfällt, sobald die Form auf der Seite liegt, habe ich zwei kleine Gewürzgläser in die Pastetenform geklemmt.

Sobald der Pastetenmantel die passende Trockenheit hat aus dem Dehydrator nehmen. Die restlichen Grünkohlblätter etwas kneten oder mit einem kleinen Teigroller bearbeiten, um die Fasern aufzubrechen und damit die Pastetenform mit dem Teigmantel auslegen. Bis zur Hälfte mit der Farce füllen. Auf die Farce ein paar Romanesco- oder Brokkoliröschen und Schnittlauch legen und mit der restlichen Farce bedecken. Den Pastetenboden auflegen und vorsichtig festdrücken.

Einen flachen Teller auf die Pastetenform legen und vorsichtig aber zügig umdrehen, sodass die Pastetenform auf dem Teller zu stehen kommt. Die Form abheben und das Papier vorsichtig abziehen.  Fertig.
Dazu passt: Paprika-Granatapfel Chutney, Mandel-Knoblauchsauce oder Pilzragout

 

Alternativ zur oben genannten Herstellung ist es auch möglich, die Pastete gleich zu füllen und zu schließen, nachdem die Form mit dem Teigmantel ausgelegt ist. Die Pastete wird dann gleich ganz frisch auf das Dörrgitter gedreht und in den Dehydrator gegeben. Die Pastete benötigt jetzt längere Zeit zum Trocknen und sie muss einmal auf die Seite gedreht werden, damit auch der Boden trocknen kann. Hier besteht allerdings die Gefahr, dass die Pastete bricht, wenn der Teigmantel schon zu trocken ist.

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s