An meine Haare… Teil 2

Ich dachte, es wird Zeit für einen kleinen Zwischenbericht über meine No Poo Erfahrungen 🙂 ❤

Es ist nun 1 1/2 Monate her, dass ich meine Haare das letzte Mal mit einem Shampoo gewaschen habe. Seither verwende ich nur noch lauwarmes bis kaltes Wasser, Zitronenrinse und zwischendrin hatte ich 3 Haarwäschen mit Natron.

Natron hilft den anfangs stark fettenden Haaransatz zu entfetten. Doch bleibt das Natronwasser ja nicht an Haaransatz, sondern läuft übern Kopf bis in die Spitzen und trocknet auch diese aus. Es war aber notwendig. Ich fühlte mich richtig unwohl, als wäre meine Kopfhaut zugemüllt, ganz abgesehen mal von der Optik 😀
Also, Natronwasser, dann mit Wasser spülen und dann noch eine Zitronenrinse, die im Haar bleibt. Und DAS WICHTIGSTE: BÜRSTEN BÜRSTEN BÜRSTEN BÜRSTEN bis die Hände abfallen.

Die Haare fühlen sich noch nicht so toll an, wie ich es gerne hätte. Finde sie fühlen sich an als wären sie irgendwie klebrig, aber das trifft es auch nicht. Wachsig, das ist es! Sie sehen dicker aus, fühlen sich auch dicker an, sind aber nicht seidig weich. Das soll sich aber mit der Zeit legen. Mein Schatz meinte sie sehen gesünder aus.

In manchen Beiträgen im Netz habe ich gelesen, dass bei manchen die Haare zu stinken beginnen. Diese Erfahrung habe ich nicht gemacht. Meine Haare riechen, wie sie immer riechen, nach meinen Haaren eben ❤

Dieses Foto ist von letzter Woche. Da hatte ich die Haare 3 Tage vor der Veranstaltung gewaschen.

Haareblog

Was mich nach wie vor stört, ist dass ich Schuppen bekommen habe und dass die Haarbürste noch immer total eklig weiß wird, wenn ich mir die Haare bürste. Ich denke mal dass das Sepum und Schmutz ist, den ich da rausbürste. Bei den Schuppen könnte es eine Reaktion auf die Umstellung sein. Obwohl ich den letzten Jahren nur Naturshampoo verwendet habe, habe ich zweimal im Jahr die Haare gefärbt. Das hinterlässt natürlich Spuren. Wahrscheinlich reinigt sich die Kopfhaut jetzt von all dem Mist.

Ach, hätte ich beinahe vergessen. Ich verliere kaum noch Haare!!! ❤ Ich hatte Zeiten, da sind mir jede Menge Haare aufgefallen. Zu den schlimmsten Zeiten hatte ich kleine Büschel in der Hand, wenn ich durch die Haare gefahren bin. Ich dachte, das läge an meinem Hormonhaushalt, der zwischenzeitlich sehr durcheinander geraten ist. Doch seit WO (water only) hat sich das schlagartig geändert! ❤

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6 Kommentare Gib deinen ab

  1. viviane sagt:

    Hallo Tilia, ich habe vor 2 Jahren aufgehört, meine Haare zu färben und mit Shampoo zu waschen, weil die Gifte aus dem Zeug über die Haare in den Körper gelangen und Entzündungen schüren. Erst habe ich mit Labites Naturseife gewaschen, seit 1/2 Jahr Wäsche ich mit Vollkornroggenmehl und spüle mit Apfelessig. Meine Haare sind kräftig, gesund und seidig. Viel Bürsten gehört natürlich dazu.

    1. Tilia sagt:

      Wie toll, dass du das schon so lange machst!!!
      Stimmt! Bürsten, bürsten, bürsten 🙂 Noch bin ich nicht soweit, dass ich das färben aufgeben will. Finde meine echte Haarfarbe grässlich. Aber auch das ist bestimmt nur eine Frage der Zeit

  2. Ute sagt:

    Die Probleme mit Schuppen bekam ich auch so gegen Ende des Winters. Ich habe mein Naturshampoo ebenfalls eingetauscht. Aber nicht gegen die Natron-Variante, sondern gegen Roggenmehl. Es hat ca. 3-4 Wochen gedauert, aber dann gingen die Schuppen weg und meine Haare fühlten sich gesünder an. Auch ich habe festgestellt, dass mir seitdem kaum noch Haare ausgefallen sind.

    Ich habe auch festgestellt, dass ich sie anfangs max. 2x und später nur noch 1x pro Woche waschen musste und sie nicht fettig aussahen. Selbst wenn sie am Ansatz langsam fertig wurden 😉

    Normal trägt man ja das Mehl (als Brei angerührt) nur einmal auf die Haare und massiert es sanft in die Kopfhaut. Dann gut abspülen und anfangs mit Apfelessig- oder Zitronenrinse nachspülen.
    Wenn ich den Mehlbrei zweimal nacheinander aufgetragen und wieder gut abgespült habe, sind sie so locker und weich, dass ich keine Spülung mehr brauche.

    Tilia, danke für deine tolle Seite ♡

    1. Tilia sagt:

      Liebe Ute, danke für das Teilen deiner Erfahrungen! Von Roggenmehl-Wäsche habe ich schon sehr viel tolles gehört. Doch hat es mich nie angesprochen. Ich bin einfach faul und habe keine Lust irgendetwas anzurühren 😉
      Die Zitronenrinse mach ich weil wir sehr hartes Wasser haben, aber manchmal vergesse ich drauf. Ich wasche derzeit etwa alle 5 Tage die Haare, länger geht noch nicht. Habe auch nicht mehr das Gefühl, dass ich mit Natron waschen möchte. So arg fettig wird der Ansatz nicht mehr.

  3. Kevin sagt:

    Hallo Tilia wasche meine haare seit einem halben jahr auch ohne shampoo. Hatte auch schuppen.

    Und zwar trockene schuppen.alle 3 tage gaanz wenig kokosöl in die kopfhaut einmassieren wirkt wunder.schuppen enstehen wen die kopfhaut zu trocken ist oder zu fettig.

    Apfelrosmarinessig hilft ebenfalls wunder.einfach nach der wäsche ausspülen.

    Liebe Grüsse

    1. Tilia sagt:

      Hallo Kevin! Vielen Dank für deinen Tipp ❤ Probier ich aus! Da ich fettenden Ansatz habe, denke ich dass ich keine trockene kopfhaut habe. Rinse mit Rosmarin probiere ich als nächstes aus. Hab jetzt mal Brennesseltee probiert

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