Für eine gute Rohkost Verdauung

[Auszug aus meinem ebook „Sommer im Glas“]

Da die Rohkost oftmals im Ruf steht schwer verdaulich zu sein, habe ich hier eine kurze Übersicht über Verdauungszeiten (nach Dr. Bass) und Lebensmittelkombinationen zusammengestellt. Sind Erkrankungen des Verdauungstraktes ausgeschlossen und werden die Lebensmittel passend kombiniert, ist Rohkost gut verträglich und leicht verdaulich, gerade die einfache Alltagsrohkost. In der Gourmet Rohkost sieht es schon etwas anders aus. Die Gourmet Rohkostküche ist die Vermittlerin zwischen Kochkost und Rohkost. Klassische Gerichte werden nachgestellt, beliebte Rezepte in roh abgewandelt. Da kommt es immer wieder zu “unpassenden” Kombinationen. Bist du dir dessen bewusst, kannst du es steuern. Die einfache Alltags- oder Monorohkost für jeden Tag und die Gourmet Rohkost fürs Familienessen, Feiern, Feste oder zwischendurch.

Verdauungszeiten:
Wassermelone, Frucht- und Gemüsesäfte: 15 bis 20 Minuten
Gemixtes grünes Blattgemüse (früchtefreie grüne Smoothies): 20 bis 30 Minuten
Andere Melonen, Orangen und Grapefruits: 30 Minuten
Andere frische Früchte: 40 Minuten
Grüner Salat: 30 bis 40 Minuten
Stärkehaltiges Gemüse: 60 Minuten
Getreide, Hülsenfrüchte und Linsen: 90 Minuten
Samen: 2 Stunden
Nüsse: 2 ½ bis 3 Stunden

Lebensmittelkombination

Diese Darstellung zeigt welche Lebensmittel miteinander kombiniert werden können, sodass sie am besten verträglich sind. Die Kreise, die sich überschneiden sind ideale Kombinationen. Getränke sollten separat, 15-20 min. vor dem Essen, verzehrt werden.Das gilt auch für Melonen, besonders Wassermelone. Das ist ein Monoessen!!!

Eigene Erfahrungen können jedoch davon abweichen.
Süße Früchte: Bananen, Datteln (frisch), Trauben, Kakis…
Süß-saure Früchte: Äpfel, Aprikosen, Kirschen, Mango, Nektarinen, Papaya, Pfirsich, Feigen (frisch), Beeren…
Saure Früchte: Zitrusfrüchte, Ananas, Erdbeeren, Kiwi…
Stärke: Süßkartoffel, Kürbis, Kastanien, Karotten, Mais…
Proteine: Nüsse, Samen

Die Verdauungszeiten sollten nicht nur pro Mahlzeit beachtet werden, sondern über den ganzen Tag. Das heißt: mit wasserreichen, leicht verdaulichen Lebensmitteln den Tag beginnen und Fette und Stärkehaltiges erst später.

Wichtig für eine gute Verdauung ist auch ein möglichst freier „Durchgang“. Wer am Vortag spät abends noch etwas sehr deftiges gegessen hat (ganz besonders Gekochtes), wird bis zum Frühstück mit der Verdauungsarbeit noch nicht fertig sein. Kommt dann etwas leicht verdauliches drauf, beginnt das Chaos.

Meine Persönliche Erfahrung zu diesem Thema: 
Zu Beginn meiner Rohkostzeit wusste ich noch nichts über Verdauungszeiten und Kombinationen. Weshalb ich sie auch nicht beachtet habe. Der kugelrunde Bauch nach dem Essen war für mich eine Zeit lang ein unerklärliches Phänomen. Doch das hatte ich auch oft von Kochkost und somit fand es nicht gleich meine Beachtung.

Seit ich jedoch diese paar grundlegenden Regeln beachte, habe ich keine Probleme mehr mit meiner Verdauung (nur wenn ich wild durcheinander mische und auf ein ohnehin schon gereiztes System Fett-Süß-Kombinationen drauf setze).

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