Tipp: Reste im Kokosölglas

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Geht es euch auch so?
Nach unzähligen köstlichen Kuchen, Torten´und Dessertcremes leert sich das Kokosölglas. Aber ganz leer ist es doch nicht. Ein kleiner Rest bleibt immer zurück. Direkt unterm Rand, an den Wänden, am Boden. Und es ist einfach viel zu schade um es wegzuwerfen. Was also tun? Manche von euch machen das bestimmt schon. Genau! Einfach mit dem Finger ins Glas und sich damit eincremen.
Kokosöl ist ein wunderbares Hautöl! Noch dazu in der hohen Rohkost Qualität! Es hat mittelkettige Fettsäuremoleküle, die schnell tief in die Hornschicht eindringen und somit keinen Fettglanz auf der Haut zurücklassen. Das Kokosöl spendet Feuchtigkeit und kühlt irritierte Haut (z.B. bei Sonnenbrand). Es kann auch bei Neurodermitis hilfreich sein. Für gezielte äußerliche Anwendungen sollte das Kokosöl mit anderen Pflanzenölen gemischt werden (Jojoba, Traubenkernöl, Nachtkerzenöl…).
Eine Kokosölpackung für Haare und Kopfhaut hilft beim Entschlacken über die Kopfhaut und verleiht dem Haar mehr Geschmeidigkeit. Dazu etwas Kokosöl in die Kopfhaut einmassieren, Tuch drumherum wickeln und am besten über Nacht einwirken lassen. Dann mit einem milden, natürlichen Shampoo waschen.

Was ich allerdings am liebsten mache ist ein paar wenige Tropfen reines ätherisches Öl (z. B. Orange, Petitgrain, Neroli, Lavendel, Limette, Rose, Sandelholz) in das Kokosölglas geben, mit den Kokosölresten vermischen und dann das Glas in die Badewanne stellen, direkt unterm Wasserhahn. So kannst du dir ein herrlich duftendes und pflegendes Bad einlassen.

Wichtig ist die natürlichen ätherischen Öle immer mit einem Emulgator (wie Öle) vermischen, damit das ätherische Öl nicht pur am Wasser aufschwimmt und zu Hautirritationen führt.

Noch ein Hinweis zu ätherischen Ölen in der Rohkost! Es gibt ätherische Öle die durch Pressung hergestellt werden (z.B. Zitrusöle). Diese können in Rohkostqualität sein, jedoch wird es kaum ein Hersteller garantieren. Die ätherischen Öle, die durch Wasserdampfdestillation (das sind die meisten) hergestellt werden, sind nicht roh. Die Destillation erfolgt zwischen 60° und 100° Celsius. Die anderen Herstellungsarten (Enfleurage, Extraktion) kommen auch nicht in Frage.

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3 Kommentare Gib deinen ab

  1. Sonja sagt:

    Sorry für die naive Frage: Wie macht Ihr das mit dem Kokosöl? Ich habe das im Urlaub ein paar mal probiert. Am Strand ganz ok. Aber das Öl zog nicht wirklich in die Haut ein. Ich war hinterher ziemlich „ölig/speckig“. Abends könnte ich mich so nie aufs Sofa legen oder ins Bett gehen ohne dass es eine riesen-Sauerei gibt. Mache ich was falsch?!?

    1. Tilia sagt:

      Hallo Sonja,
      zum einen könnte es sein, dass du zuviel Öl verwendest. Es reicht eine ganz kleine Menge. Zum anderen könnte es sein, dass es deine Haut nicht braucht. Normalerweise zieht Kokosöl sehr schnell in die Haut ein (gehört zu den eher trockenen Ölen), sodass es sich nicht als Massageöl eignet. Probiere es mal direkt nach dem Duschen, wenn die Haut noch leicht feucht ist. Ein ganz klein wenig Kokosöl in den Handflächen verteilen und auf die Haut auftragen. Dann hast du auch gleichzeitig Feuchtigkeit.
      Liebe Grüße

  2. Finde ich super – ich liebe Haarkuren aus Kokos…. und Kokos-Peelings, das duftet immer so wunderbar!

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