Kokos-‚Buttermilch‘ Creme

„Wenn man nicht zuschauen kann, ist es besser wenn man geht!“
So ging es mir gerade im neuen Laden. Heute wird von meinem beiden Lieblingsmännern der Boden verlegt. Wollte helfen, aber irgendwie war ich im Weg. Außerdem hab ich gemerkt, dass ich mich einmische, weil ich es anders machen würde. Also bin ich nach Hause gegangen und hab nachgesehen wie es meiner Kokos Fermentation geht.

Ich experimentiere seit ein paar Tagen mit der Herstellung von Joghurt. Vorwiegend Kokosjoghurt aus Kokosraspeln. Da ich (bis jetzt) ohne Probiotikum arbeite und die „wilden Hefen“ nicht ganz so zuverlässig sind, habe ich bisher kein konstantes Ergebnis bekommen. Gestern habe ich es (danke René für die Inspiration) mit Kokosmus probiert. Ja, natürlich wäre eine frische, junge Kokosnuss richtig toll. Hab ich aber nicht. Heute morgen war schon fast die doppelte Menge im Becher (beim Umrühren fällt es wieder zusammen). Interessant auch, dass sich diesmal keine Flüssigkeit abgesetzt hat. Wenn ich Kokosmilch fermentiere, trennt sich immer die Flüssigkeit vom Rest, der dann abgeschöpft wird. Da wird recht viel „verschwendet“. Für alle, die sich mit Fermentierung auskennen, mag es wenig überraschend sein ;).

Nun ja, bevor ich heute morgen außer Haus bin, habe ich den Becher in den Kühlschrank gestellt um den Prozess zu verlangsamen. Jetzt am Nachmittag war es dann soweit. Becher raus und gekostet. Wow! Schmeckte wie krümelige Buttermilch. Dick, säuerlich und gut! Erinnere mich gerade daran, dass ich Buttermilch und dergleichen NIE mochte. Ach, was sich mit der Rohkost alles ändert… 😉
Die leichte grießartige Textur vergeht ganz schnell beim mixen. Hab die ‚Buttermilch‘ noch etwas verfeinert und genüsslich am Sofa ausgelöffelt!

Wenn ihr gerne teilt, dann macht einfach die doppelte Menge. Diese Angaben reichen für eine Portion.

ButtermilchcremeIndianSpice

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Alle Zutaten in Rohkostqualität und aus biologischem Anbau.

Was du brauchst
4 EL Kokosmus
Wasser
Saft einer Zitrone
etwas Apfeldicksaft oder ein anderes rohes Süßungsmittel

1 Banane
ein paar dünne Ingwerscheiben
Kokosraspeln, Kardamompulver und Ingwerpulver zum Bestreuen

Was du tust
Kokosmus in einen Becher und mit Wasser auffüllen sodass es etwa 200 ml ergibt. Zitronensaft dazu und ein wenig süßen. Alles zusammen gut mixen. Becher mit einem Stück Küchenpapier (oder ähnlichem) locker abdecken und an einem warmen Ort stehen lassen. Ich hatte den Dehydrator an und habe den Becher neben der Lüftung hingestellt, da ist es etwas wärmer. Habe die Kokosmasse etwa 16 Stunden im Warmen stehen gelassen und dann für ein paar Stunden (bis zur Weiterverarbeitung) in den Kühlschrank gestellt. Trotzdem recht bald aufbrauchen, da es auch im Kühlschrank weiter fermentiert und es möglicherweise zu sauer wird. Zwischendurch einfach mal kosten.

Wenn es so richtig schön nach Buttermilch schmeckt aus dem Kühlschrank nehmen. Eine Banane hinein pürieren und in ein Desserglas füllen. Mit Kokosraspeln, Kardamom und Ingwer bestreuen und mit dünnen, frischen Ingwerplätten dekorieren. Wer mag kann den Ingwer auf ganz, ganz fein hacken und unter die Creme rühren.

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Weitere Infos für Workshop Termine, Speisekarte uvm. findest du auf meiner Facebook Seite „Tilia’s Little Uncooked Restaurant“!

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6 Kommentare Gib deinen ab

  1. Rosa sagt:

    WOOOOOW das klimgt mega mega mega lecker!

    1. Tilia sagt:

      Das war es auch! 🙂

      Ist auch schon ohne Fermentation super (falls es jemand eilig hat 😉 ). Also einfach alle Zutaten gesamt mixen. Doch erst mit der Fermentierung kommt das gewisse Extra.

  2. Rosa sagt:

    voll toll. ich würde mich so so freuen, wenn du bei mir mal vorbei schaust 🙂

    1. Tilia sagt:

      Ich würde mich auch freuen, wenn du bei mir mal vorbei schaust 🙂 Habe diese Woche Freitag Neueröffnung 😉

  3. Sabine sagt:

    Das ist ein tolles Rezept Tilia. Das haben wir uns gleich mal auf die To Do Liste gepackt.

    1. Tilia sagt:

      Ich hoffe es schmeckt euch so gut wie uns!

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