Ostern Teil 1 – Rohes Osterbrot (Milchbrot)

Ostern steht vor der Tür! Doch wie sieht eine rohe Osterjause aus? Für meine Heimat ist ein süßes, weißes Osterbrot und geweihtes Selchfleisch mit hart gekochten Eiern und frisch geriebenen Kren üblich. Ich mochte das süße Brot nie mit etwas Pikantem drauf (auch nicht solange ich noch Fleisch aß). Hart gekochte Eier waren auch nie meines und Kren war mir immer zu scharf.

Nun, das fällt ja in der Rohkost ohnehin alles weg (außer dem Kren). Was also in den Weihkorb geben (den ich nicht habe, weil ich nicht zur Fleischweihe gehe)? Ein süßes Brot muss her! Über den Belag kann ich mir später Gedanken machen. Vielleicht etwas mit frischem, grünem Spargel und Spinat und…

Ach ja, ihr wollt bestimmt wissen wie es mir schmeckt!? Ich finde die Kombination aus einem leicht süßen Brot mit knackigem Gemüse sehr spannend. Ist zwar für mich noch immer etwas gewöhnungsbedürftig aber ich finde es sehr schmackhaft.

Milchbrot

Milchbrot3

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Alle Zutaten in Rohkostqualität und aus biologischem Anbau.

Was du brauchst
150 g Mehl – ich hatte halbe Waldstaude, halbe Buchweizen – gekeimt, getrocknet und gemahlen
45 g geschroteten Goldleinsamen
1/8 l dicke Mandelmilch (mit 2-3 Dattel gesüßt)
Abrieb einer Orange
1 Prise Salz

Was du tust
Alle Zutaten zu einem festen Teig verarbeiten. In drei Teile teilen, daraus Stangen rollen. Die drei Teigstangen an einem Ende übereinander legen und zusammen drücken. Dann einen Zopf flechten. Oder einfach einen aus dem ganzen Teig einen Laib formen. Brot auf ein Gitter und für etwa 15-20 Stunden bei 40° Grad Celsius in den Dörrofen. Innen sollte es noch etwas weich sein.

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Weitere Infos für Workshop Termine, Speisekarte uvm. findest du auf meiner Facebook Seite „Tilia’s Little Uncooked Restaurant“!

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7 Kommentare Gib deinen ab

  1. Heike sagt:

    Liebe Tilia, danke für das Teilen des Osterbrotes, was ist Waldstaute ?

    1. Tilia sagt:

      Hallo Heike,
      Waldstaude ist eine alte Roggenart.
      Liebe Grüße, Tilia

  2. rohleben sagt:

    Werde ich defninitiv ausprobieren. „Brote“ sind für mich die Kunst unter dem Dörrgut, weil es halt doch irgendwie gelingen muss, dass die Zutaten am Ende zusammen bleiben und gleichzeitig eine fluffige Konsistenz gewährleistet ist. Mein Lieblingsbrot habe ich bisher nicht gefunden.

    1. Tilia sagt:

      Beim Brot sind die Geschmäcker vielfältig und es ist nicht immer einfach ein, für sich, passendes zu finden. „Fluffig“ habe ich bei Rohkostbrot bisher noch nicht gefunden und auch selbst nicht hinbekommen (war mir auch nie ein Anliegen). Freue mich, wenn du mir schreiben magst, wie dir das Brot geschmeckt hat.

  3. Rohleben sagt:

    Ja, mit „fluffig“ habe ich wohl ein wenig übertrieben bzw. war das Wunschdenken 😉 Finde dein Brot ganz toll und werde es sicherlich bald erneut dörren. Statt des Abriebs einer Orange habe ich jedoch Paprikapulver verwendet, weil das geschmacklich eher mein Ding ist.

    1. Tilia sagt:

      Paprikapulver? Interessant! Muss ich auch mal ausprobieren. Ich habe Orangenabrieb genommen, weil es bei uns typisch für ein Osterbrot ist (das ja süß ist).
      Freue mich, dass es dir geschmeckt hat!

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