Was war zuerst? Das kranke Huhn oder das kaputte Ei

Oder: Atmen wir uns krank?

Heute ist mir danach euch etwas über meine Erkenntnis zu erzählen, die ich gestern hatte. Irgendwie war die Ahnung schon lange da, doch habe ich sie erfolgreich ignoriert.
Ich habe seit geraumer Zeit Probleme mit meinem Rücken – wieder. Zuerst war da eine Skoliose – in meiner Kindheit diagnostiziert. Dann, Jahrzehnte später zweifacher Bandscheibenvorfall. Als Nuad – Thai Yoga Praktikerin und Masseurin dürfte so etwas ja nicht passieren. Doch will das Leben meistens etwas anderes erzählen. Die Schmerzen kommen und gehen. Sie sind öfters stechend als dumpf. Manchmal rauben sie mir den Atem. In dieser Form haben sie mich meine ganze Kindheit, Jugend und frühes Erwachsenenalter begleitet. Mal mehr, mal weniger. Während meiner aktiven Zeit als Masseurin kamen noch taube Finger und Arme hinzu.

Gestern war es dann wiedermal soweit. Heftige Rückenschmerzen, ein Stechen durch Mark und Bein. Das Atmen fällt mir schwer. Natürlich kommt alles von der Fehlhaltung und den Verspannungen, dem langen Stehen und und und.
Doch abends zu Hause angekommen waren die Schmerzen nach einigen Atemübungen weg. Als ich so da lag und in meinen Körper spürte, kam ich drauf, dass ich in vielen Situationen meine Atmung verändere. Sie wird ganz flach, oft gepresst bis nur noch eine unmerkliche Bauchatmung übrig ist. Die Muskulatur im oberen Brust- und Rückenbereich verkrampft sich. Aufgrund dessen fällt die Atmung noch schwerer, ich verkrampfe noch mehr. Ein Teufelskreislauf beginnt oder hat schon vor Jahren begonnen.

Nun mögen sich die Geister scheiden, ob die erschwerte Atmung von den Verspannungen, kaputten Bandscheiden etc. kommt oder umgekehrt. Für mich steht jedenfalls fest: Mit dem ersten Atemzug beginnt unser Leben (außerhalb des Mutterleibs). Die Verspannungen kommen erst danach.

Drum gibt´s ab jetzt tägliche Atemübungen. Hier eine davon:

Traumtänzer by Daniela Pongritz
Vorbereitung:
3 Tropfen natürliches ätherisches Öl der Silbertanne in die Duftlampe
Timer auf 10 Minuten stellen
Für eine ruhige Atmosphäre sorgen (auch keine Musik)

Atemübung:
Flach auf den Rücken legen, Beine ausstrecken, Arme liegen seitlich (kein Kissen unterm Kopf!). Atme von oben (Brust) über die Mitte (Bauch, Solarplexus) nach unten (unterer Bauch) ein. Zähle währenddessen bis 5. Dann mach eine Atempause und zähle wieder 5. Atme über 5 Zähler wieder von oben nach unten aus. Forme dazu mit deinen Lippen den Laut HI (tonlos).
Die Atemübung dauert 10 Minuten.

Anmerkung:
Die Silbertanne sorgt für eine klare, öffnende Atmosphäre, hilft bei der Atmung und schafft eine fröhliche Stimmung.
HI ist einer der sechs heilenden Laute aus dem Taoismus (1. Lunge Ssss, 2. Niere Pfff, 3. Leber Sch, 4. Herz Ha, 5. Magen Hu, 6. Dreifacherwärmer Hi)

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